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es heißt zwar WingChun Forum, a
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WuWei
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BeitragVerfasst am: 16 03 2018 14:11    Titel: es heißt zwar WingChun Forum, a Antworten mit Zitat

aber gibt´s hier auch Leute die Escrima/Kali/Arnis machen? Hätte da ein paar Fragen, die sich mir auch nach 20j Kampfsport/kunst nicht beantworten lassen.
Oder meine Ansichten sind einfach anders/falsch?...
Das gilt´s zu klären....
oder muss die Frage ins allgemeine Plauderforum?
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WilhelmTell
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BeitragVerfasst am: 17 03 2018 23:43    Titel: Re: es heißt zwar WingChun Forum, a Antworten mit Zitat

WuWei hat Folgendes geschrieben:
aber gibt´s hier auch Leute die Escrima/Kali/Arnis machen? Hätte da ein paar Fragen, die sich mir auch nach 20j Kampfsport/kunst nicht beantworten lassen.
Oder meine Ansichten sind einfach anders/falsch?...
Das gilt´s zu klären....
oder muss die Frage ins allgemeine Plauderforum?


Ich habe zwar noch nie Kung Fu betrieben, dafür aber lange Escrima.

Ob ich Deine Fragen beantworten kann weiß ich natürlich nicht.
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WuWei
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BeitragVerfasst am: 20 03 2018 11:40    Titel: Fragenkatalog Antworten mit Zitat

..welches Escrima denn? Das EWTO Escrima oder Latosa? Oder was anderes?
Ich kenn nur Modern Arnis und Balintawak. Es fängt ja schon damit an, daß man bei Modern Arnis von Anfang an mit 2 Stöcken übt. Ebenso werden die Schläge(12) anders gezählt als beim Escrima, der 4er ist im Arnis ein Schlag auf Schulterhöhe,beim Escrima(EWTO) kommt der von unten nach oben...
aber das sind ja nur Feinheiten. Gibt´s im Escrima auch die Unterscheidung klassisch(Schwert, Machete = Block auf die Hand) und modern (Stock - Block auf den Stock)?
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Nobody
To Mega Therion Superior Grandmaster


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BeitragVerfasst am: 20 03 2018 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin ja jetzt kein Experte im Escrima, war das urprüngliche EWTO Escrima aber nicht von Latosa? Irgendwie habe ich sowas im Hinterkopf.
_________________
Mitteleuropäischer Meister im Bareknuckle Schattenboxen
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WilhelmTell
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BeitragVerfasst am: 20 03 2018 22:12    Titel: Re: Fragenkatalog Antworten mit Zitat

WuWei hat Folgendes geschrieben:
Gibt´s im Escrima auch die Unterscheidung klassisch(Schwert, Machete = Block auf die Hand) und modern (Stock - Block auf den Stock)?


In den unterschiedlichen Latosa-Linien gibt es große Unterschiede, auch bei der Frage ob zwischen Schwert und Stock größere oder kleinere Unterschiede zur Anwendung kommen.

Im Übrigen gilt bei vermutlich allen Latosa-Linien "There are no blocks." Daher ist es missverständlich wenn im Latosa-Stil vom "Roof Block"/Dachblock gesprochen wird, besser wäre Roof-Hit.
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WilhelmTell
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Beiträge: 516

BeitragVerfasst am: 20 03 2018 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Nobody hat Folgendes geschrieben:
Ich bin ja jetzt kein Experte im Escrima, war das urprüngliche EWTO Escrima aber nicht von Latosa? Irgendwie habe ich sowas im Hinterkopf.


Völlig richtig.
Master Newman hat seine Interpretation vom Latosa-Escrima entwickelt.
Genauso haben diverse andere Latosa-Meister und Lehrer ihre eigene Interpretation entwickelt.

Ist auch völlig logisch, weil Latosa seinen Leuten viel Freiheit lässt bei ihren eigenen Auslegungen.
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WilhelmTell
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BeitragVerfasst am: 20 03 2018 22:33    Titel: Re: Fragenkatalog Antworten mit Zitat

WuWei hat Folgendes geschrieben:

Ich kenn nur Modern Arnis und Balintawak.


Diese beiden Stile haben kaum Schnittmengen zu den diversen Latosa-Auslegungen.

Empfehlen kann ich Dir das folgende Buch vom Serrada-Meister Wiley: Filipino Fighting Arts. Wiley beschreibt die unterschiedlichen Systeme, ohne Politik zu betreiben.

Die Politik verdirbt maches, umso erfrischender, dass Wiley mehrere Bücher ohne Politik veröffentlichte.
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WuWei
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BeitragVerfasst am: 21 03 2018 13:53    Titel: ich frag mich eh... Antworten mit Zitat

wie einer ein Grossmeister! im Escrima sein kann ohne jemals auf den Phillipinen gewesen zu sein sagt ja schon alles.
Wahrscheinlich geht Herr Newman nicht dahin, weil sie ihm wohl dort sagen werden, daß das was er macht kein Escrima ist. Zumindest das was er jetzt macht. Glaub nicht, daß ein Filipino jemals nen Europäer in Mittelalterrüstung gesehen hat.
Wenn es im Latosa Escrima keine Blocks gibt, heißt das dann, daß jeder Block ein Angriff ist? Wurde bestimmt nur gemacht, damit sich die EWTO WTler nicht umgewöhnen müssen? Was ist dann ein Hirada?
Im MA gibt es diverse Drills die auf die Weise nicht funktionieren würden, gehört dann wohl auch zu den Inzsest Techniken, die nur im eigenen System klappen. Davon gibt´s im MA viel zu viele...
Trappings die nur klappen, wenn der Gegner so greift wie ich es dafür brauche. Aber ich hab ihn ja im Training so konditioniert, daß er automatisch so greift, daß mein Trapping klappt.
Aber das Buch werd ich mir mal besorgen, danke
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WilhelmTell
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BeitragVerfasst am: 21 03 2018 21:53    Titel: Re: ich frag mich eh... Antworten mit Zitat

WuWei hat Folgendes geschrieben:
wie einer ein Grossmeister! im Escrima sein kann ohne jemals auf den Phillipinen gewesen zu sein sagt ja schon alles.
Wahrscheinlich geht Herr Newman nicht dahin, weil sie ihm wohl dort sagen werden, daß das was er macht kein Escrima ist. Zumindest das was er jetzt macht. Glaub nicht, daß ein Filipino jemals nen Europäer in Mittelalterrüstung gesehen hat.
Wenn es im Latosa Escrima keine Blocks gibt, heißt das dann, daß jeder Block ein Angriff ist? Wurde bestimmt nur gemacht, damit sich die EWTO WTler nicht umgewöhnen müssen?


Zu der Frage der Blocks:
Stimmt, jeder Block ist ein Schlag. Noch genauer: Der Schlag ist der Block.

Zu der Frage: "Wurde bestimmt nur gemacht, dass sich die EWTO WTler nicht umgewöhnen müssen?" Also bei den beiden FMA-Stilen, die Du erwähnst, sehe ich schon Ähnlichkeiten zum WT bzw. WC, sowohl von den Techniken her als auch von den Konzepten. Beim Latosa Escrima sehe ich keine Ähnlichkeiten zum chinesischen Kung Fu, das sind völlig verschiedene Konzepte und Techniken.

Zu Bill Newman und den Ritterrüstungen und der Aussage, die Filipinos hätten keine Europäer in Ritterrüstungen gesehen:
Naja, dass die Filipinos heute noch stolz darauf sind, dass viele hunderte Filipinos es geschafft haben, Magellan zu töten, der am Ende ganz alleine gegen Dutzende Angreifer kämpfte, zeigt mir schon, dass die Filipinos einen großen Respekt hatten vor den Europäern in Rüstung mit europäischen Waffen. Dass die Filipinos diverse spanische Begriffe im Escrima verwenden, zeigt mir auch, dass sie einige Europäer in Rüstungen gesehen hatten. Aber ich finde, man sollte jedem Land seine historisch verklärten Heldengeschichten lassen, daher finde ich es völlig in Ordnung, dass auf den Philippinen gefeiert wird, dass Magellan von einer riesigen zahlenmäßigen Übermacht besiegt wurde.
Die Philippinen verdanken ihren Namen ja ohnehin einem spanischen Infanten, auch das zeigt mir, dass Europäer in Rüstungen dort früher nicht unbekannt waren. 

Es ist ja immer so im Leben, dass die Sympathie meistens wechselseitig vorhanden ist oder eine wechselseitige Antipathie besteht. 
Daher gebe ich Dir Recht: Sicherlich würden die allermeisten FMA-Meister von den Philippinen bzw. Stile die sich direkt von den Meistern von den Philippinen ableiten das Escrima von Master Newman nicht gut finden.

Umgekehrt würde aber vermutlich Master Newman denselben Eindruck von den meisten Stilen haben, die auf den Philippinen unterrichtet werden. Natürlich ist das nur Spekulation, weil ich Newman nicht persönlich kenne, aber die Logik der Wechselseitigkeit liegt nahe.

Escrima bzw genauer Eskrima ist kein philippinisches Wort, es ist eher ein spanisches Wort. Daher finde ich es gut vertretbar, dass von Escrima/Eskrima etc. auch solche Leute sprechen, die ihre Kampf-Kunst eher als amerikanisch oder europäisch geprägt sehen. Die Lehrer von Newman kamen meines Wissens alle aus Stockton.

Latosa selbst nennt seine Kampfkunst „FMA“, daher ist es in meinen Augen gut möglich, auch das Latosa-Escrima „FMA“ zu nennen, genauso gut kann man es aber meiner Meinung nach auch europäisch oder amerikanisch nennen. 
Und ich muss zugeben, dass mir europäische Waffen und Schilder deutlich besser gefallen und auch besser zu meinem Körperbau passen als philippinische. Auch japanische Waffen gefallen mir besser als philippinische. Aber der Geschmack ist eben verschieden. Finde es gut, dass der, der Ritter-Schwerter gut findet, diese auch im Training nutzen kann und der, der Säbel chic findet diese nutzen kann und wer japanische Klingen hübsch findet diese.

Aber das finde ich ja gerade beim Buch von Wiley schön: Der schreibt ohne geschäfts-politische Hintergedanken. Er untersucht die unterschiedlichen FMA-Stile und bleibt dabei objektiv.

Wie groß der Unterschied vom Latosa-Stil zu den meisten anderen Stilen ist, zeigt sich auch im Buch über Disarms von Wiley. Die Entwaffnungen, die man bei 95 Prozent der FMA-Stile sieht und die Wiley beschreibt, zeigt er in seinem Disarm-Buch bei den Entwaffnungs-Beispielen von Latosa gerade nicht.

Aber auch innerhalb des Latosa-Stils sieht Du große Unterschiede, wenn Du mal auf Youtube nachsiehst.

Es ist großartig, dass dank Wiley es auch objektive Betrachtungen gibt über die FMA-Stile, ohne dass geschäftspolitisch die Dinge in die eine oder andere Richtung gedreht werden. Gerade in den Foren ist die geschäftspolitische Sicht oftmals deutlich spürbar zwischen den Zeilen.

Noch ein wichtiger Hinweis.
Bloß weil jemand seine Techniken "Latosa Escrima" nennt, heißt das noch lange nicht, dass es Latosa Escrima ist.
Bloß weil jemand sein System nicht Latosa Escrima nennt, heißt das noch lange nicht, dass darin weniger Latosa-Escrima steckt als in den Systemen, die sich Latosa-Escrima nennen.

Gute Escrima-Schulen gibt es nur wenige. Aber das ist in allen Bereiche so, es gibt immer nur wenige Gute. Das gilt vermutlich für alle FMA-Stile gleichermaßen. Oder gibt es bei den FMA-Stilen und dem Kung Fu die Du betreibst nur gute Schulen?
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WuWei
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BeitragVerfasst am: 22 03 2018 12:09    Titel: ..also mit klassischem Kungfu hab ich nix am Hut... Antworten mit Zitat

Ich hab schon viele verschiedene Sachen gemacht, aber traditionelles chin Kungfu gehört nicht dazu. Viet Vo Dao, WT/WC, Arnis etc..
In der Nähe von Mannheim gibt es Krifton, die beschäftigen sich mit der europäischen Waffenkunst a la Thalhofer. Langschwert, langes Messer, Zweihänder. Die sind richtig gut, die machen auch in jedem Training Sparring mit Maske und Schutz...sehr interessant, steht als nächstes auf meiner Liste.
Escrima wurde ja damals von der EWTO dazu genommen, damit sie den Leuten Waffen anbieten können, ohne gleich jedem die teuren Doppelmesser zu verkaufen, meinte zeigen.
Escrima/Eskrima/Esckrima und noch viel schlimmeres wird ja in jeder WT Schule angeboten, in meiner macht das ein ehem. 4SG....
Beim Thema Entwaffnungen gibt es im Arnis ettliche Serien waffenlos, waffenlos gegen stock, stock gegen messer usw..waffenlos sind es allein 9 Serien auf 12 Angriffe - deswegen heißt es auch, Arnis wäre verspielt.
Wobei das wieder auf den Trainer ankommt, während wir überhaupt kein Sparring machen, kloppen sich die Frankfurter Jungs wie die DogBrothers im Vollkontakt mit Komplettschutz.
Muss mir echt das Buch zulegen.
Gibts bei Latosa auch Espada y Daga? Also Schwert und Dolch Drills?
Wenn jeder Schlag ein Block und jeder Block ein Schlag ist, wie kriegst du das mit 2 Stöcken hin? Oder gibts das bei Latosa nicht, daß man mit 2 Stöcken übt?
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WilhelmTell
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BeitragVerfasst am: 22 03 2018 21:14    Titel: Re: ..also mit klassischem Kungfu hab ich nix am Hut... Antworten mit Zitat

WuWei hat Folgendes geschrieben:
Gibts bei Latosa auch Espada y Daga? Also Schwert und Dolch Drills?
Wenn jeder Schlag ein Block und jeder Block ein Schlag ist, wie kriegst du das mit 2 Stöcken hin? Oder gibts das bei Latosa nicht, daß man mit 2 Stöcken übt?


Es gibt sowohl Espada y Daga als auch 2 Stöcke. Wiley spricht in seinem Buch im Kapitel über Latosa Escrima von "interference strikes" anstelle Blöcke, den Gedanken finde ich nicht schlecht.

Ganz zentral ist das "Keep it simple", das Wiley im Latosa-Kapitel seines Buches auch als Kennzeichen des Latosa-Stiles bezeichnet.

Gruß
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WuWei
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BeitragVerfasst am: 04 04 2018 09:36    Titel: keep it simple wär im Arnis toll Antworten mit Zitat

...aber Modern Arnis hat so viel Zeug im Prüfungsprogramm stehen und was mich am meisten an Arnis nervt ist - Brechlernen, wie in der Schule.
Auf Gelbgurt lernst du z.b. den V-Schritt und den A-Schritt. Schön und gut. Allerdings wirst du den Schritt nie wieder in einem Prüfungsprogramm oder in der Anwendung sehen und nutzen. Du machst das halt, weil es im Programm steht.
Dann gibt es noch die Unterscheidung - ist der Stock ein Stock oder ist der Stock eine Machete - falls der Stock eine Machete darstellt, warum zieh ich mir die "Klinge"unter dem Arm durch...usw usw. Aber alle Versuche bei uns etwas mehr Flexibilität rein zubringen sind gescheitert. Es wird am Prüfungsprogramm geklebt. Und was ist die Folge? Die Leute können ihre toten Techniken nicht an die Realität anpassen, sobald der Schlag oder Stich bisschen anders kommt oder die Hand bei Greifen verrutscht, ist vorbei...
Leider gibts hier in der Umgebung nix guten mehr an Arnis, ausser vll Balintawak in Heidelberg.
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WilhelmTell
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BeitragVerfasst am: 05 04 2018 18:59    Titel: Re: keep it simple wär im Arnis toll Antworten mit Zitat

WuWei hat Folgendes geschrieben:
...aber Modern Arnis hat so viel Zeug im Prüfungsprogramm stehen und was mich am meisten an Arnis nervt ist - Brechlernen, wie in der Schule.


Es hat alles Vor- und Nachteile. Das gilt auch für die FMA.

Im Modern Arnis lernst Du viele Techniken und hast daher eine größere Auswahl an Techniken als im Latosa-Escrima. Technische Vielfalt ist einerseits ein Vorteil, weil Du aus vielen Techniken, die Du im Modern Arnis lernst, die für Dich am besten passenden heraussuchen kannst. Ein Nachteil vieler Techniken ist natürlich, dass man wenn man viele Techniken übt, für die einzelnen Techniken nicht so viel Zeit hat und diese nicht gleichermaßen vertiefen kann wie wenn man nur wenige Techniken trainiert. Mir persönlich genügen die wenigen Techniken aus dem Latosa-Escrima völlig (sofern dazu noch wenige Techniken aus dem Judo oder Ringen hinzugefügt werden), andere möchten eben lieber mehr Techniken lernen und daher gefällt ihnen der Latosa-Stil nicht weil er nur wenige Techniken beinhaltet, beides hat Vor- und Nachteile.

Du kannst Dir ja z.B. eine geringe Anzahl von Techniken, die Dir am Modern Arnis am besten gefallen, heraussuchen und diese mit einem Trainingspartner vertieft trainieren.
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PeterSch.
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BeitragVerfasst am: 05 04 2018 19:38    Titel: Re: ..also mit klassischem Kungfu hab ich nix am Hut... Antworten mit Zitat

WuWei hat Folgendes geschrieben:
In der Nähe von Mannheim gibt es Krifton, die beschäftigen sich mit der europäischen Waffenkunst a la Thalhofer.

In Mannheim gibt es einen ziemlich harten WT-Klopper der allerältesten Garde. Hat mal Bahnhofsbilletlis geknippst. Hier ein Bild mit seinem Escrima-Stock:


_________________
@Mario:
Erklär' mal die Sache mit dem Bodensee!
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WilhelmTell
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BeitragVerfasst am: 05 04 2018 19:52    Titel: Re: ..also mit klassischem Kungfu hab ich nix am Hut... Antworten mit Zitat

PeterSch. hat Folgendes geschrieben:

In Mannheim gibt es einen ziemlich harten WT-Klopper der allerältesten Garde. Hat mal Bahnhofsbilletlis geknippst. Hier ein Bild mit seinem Escrima-Stock


Bloß gut, dass Du, um das Forenpublikum nicht zu verunsichern, nicht geschrieben hast, was er in seiner Escrima-Tasche griffbereit herumträgt.
Die Tarnung ist jedenfalls meisterhaft. Chapeau!
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